Die Töchter Egalias

53761954_326174768085334_2606128392197636096_o.jpg

Am 13. Mai 2019 um 19:00 Uhr ist es wieder Zeit für die nächste Ausgabe unserer Sendung „Subject Woman. Frauenperspektiven aus aller Welt“. In dieser Ausgabe wollen wir euch eine Lesung aus dem Roman von Gerd Brantenberg „Die Töchter Egalias„, einem etwa anderen Roman über den Kampf der Geschlechter, präsentieren. „Die Töchter Egalias“ ist im Jahr 1977 erschienener und ein in Vergessenheit geratener Klassiker der Frauenbewegung, dessen Wiederentdeckung sich durchaus lohnt. 

Weiterlesen „Die Töchter Egalias“

Free Girls Movement – Mädchen helfen Mädchen

IMG_20190321_230800_806

Am 08.04.2019 um 19:00 Uhr ist es wieder Zeit für die nächste Ausgabe unserer Sendung „Subject Woman. Frauenperspektiven aus aller Welt“. In dieser Ausgabe erzählen wir von dem Verein „Free Girls Movement“ . Free Girls Movement ist eine Organisation, die von 3 jungen Frauen gegründet wurde, um Mädchen mit Migrationshintergrund neue Karriereperspektiven zu ermöglichen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Bildung und Persönlichkeitsentwicklung junger Mädchen, welche aus traditionellen Gründen keine Ausbildung oder eigene Karriere verfolgen können oder dürfen.

Weiterlesen „Free Girls Movement – Mädchen helfen Mädchen“

No more Bullshit. Sexistische Stammtisch-Wahrheiten & tradierte Vorurteile auf dem Prüfstand

01-1 PG_C_Lana Lauren Design.jpg

In dieser Ausgabe werden wir die alt bekannte sexistische Stammtischweisheiten wie „Der Pay Gap ist ein Mythos!“ oder „Alle Türen stehen euch offen“ mit den harten Fakten entkräften, zerlegen, widerlegen und belächeln.

Zur Gast bei uns im Studio ist Erza Aruqaj*, eine Bloggerin, Journalistin und eine der Autorinnen des Buches „No more Bullshit„, das von dem Verein Sorority, wo sie ebenso bis vor Kurzen im Vorstand war, herausgegeben wurde. Dieses Buch ist derzeit das „Must Read“ in der feministischen Szene Österreichs überhaupt.

Weiterlesen „No more Bullshit. Sexistische Stammtisch-Wahrheiten & tradierte Vorurteile auf dem Prüfstand“

Geschichte meines Lebens…

dav

„Ich war immer schon „enfant terrible“ sagt sie und lacht. So kennen wir sie, unsere Sigrun*. Es fällt mir schwer zu glauben, dass diese Frau in diesem Jahr 80 Jahre alt wird. Sie ist eine der fröhlichsten Menschen, die ich kenne. Sie lacht so viel, sie hat so viel Lebenslust und Energie. Sie ist immer unterwegs und immer im Bewegung. Desto schwerer fällt es ihr, jetzt durch ihre Krankheit, an Ihr Haus in Obervellach, Kärnten angebunden zu sein. Dennoch, wenn wir nach einer langen Anreise bei ihr anklopfen, begrüßt Sie uns mit einem breiten Lächeln. Sie umarmt mich und ich fühle mich sicher und geborgen. Dieses Gefühl habe ich das letzte Mal gehabt, als ich bei meiner Oma war. Vielleicht deshalb fühle ich so eine Zuneigung zur diese Frau – weil sie genau wie meine Oma eine unglaubliche Wärme ausstrahlt und dennoch bin ich unglaublich froh, sie als meine Freundin zu haben.

Weiterlesen „Geschichte meines Lebens…“

Frauen mit Fluchterfahrung am Mikro

frauensaartenneuinwien (1)
Projektteilnehmerinnen. Credit: Maiada Hadaia

„..als ob nichts wär, sollen wir uns schnell integrieren, so schnell wie möglich, sowohl in die Gesellschaft, als auch am Arbeitsmarkt….Oft werden wir behandelt, als ob wir um etwas bitten müssen, aber wir sind engagiert, arbeiten ehrenamtlich, sind gut ausgebildet, haben Hochschulen und Berufe in unseren Ländern abgeschlossen“

Am 14.01.2019 um 19:00 Uhr ist es wieder Zeit für die nächste Ausgabe unserer Sendung „Subject Woman. Frauenperspektiven aus aller Welt“. In dieser Ausgabe berichten wir von dem Projekt “Frauen starten neu in Wien”.

“Frauen starten neu in Wien” ist ein emanzipatorisches Projekt, das sich an geflüchtete und asylsuchende Frauen richtete. Ziel des Projektes ist die Vermittlung kreativer, offener und kritischer Medienbildung. Konkret bedeutet das die Möglichkeit mittels Medium Radio und dem Erwerb journalistischer sowie technischer Fertigkeiten Erlebtes und Erfahrenes hörbar zu machen. Das Projekt bat Raum für engagierte und talentierte Frauen jeder Couleur (Alter, Herkunft, Religion, Zugehörigkeit). Die Radioarbeit sollte sie ermutigen eigene Beiträge zu gestalten und die eigenen Ziele trotz extremer politischer Widrigkeiten – einer gesamtgesellschaftlich verunsichernden Stimmung, medialer Hetze aufgrund diskriminierender und rassistischer Berichterstattung, und nicht zuletzt einer Regierung deren massive angekündigte Kürzungen insbesondere diese vulnerable Gruppe hart treffen wird – weiter zu verfolgen, so Madaia Hadaia*.  Weiterlesen „Frauen mit Fluchterfahrung am Mikro“

Femi(ni)zid – Der längste Krieg

OBRVienna 2016 (c) Andrea Peller
OBRVienna 2016 (c) Andrea Peller

Am letzten Tag der Kampagne #16D – 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wollen wir mit euch über den längsten Krieg in der Geschichte der Menschheit reden – über die Pandemie der Gewalt an Frauen.

Im Zeitraum der Kampagne zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) und dem Internationalen Tag für Menschenrechte (10. Dezember), finden auf der ganzen Welt Aktionen statt und Fraueninitiativen nützen diesen Zeitraum, um auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben aufmerksam zu machen.

Weiterlesen „Femi(ni)zid – Der längste Krieg“

20 Jahre Radio AGORA. Eine feministische Perspektive

7
Credits: Elena Smirnova

Diese Ausgabe werden wir einem besonders wichtigen Anlass widmen – Radio AGORA wird 20 Jahre alt und unser ganzes Team wünscht Radio AGORA alles Gute zum Geburtstag!

Wir haben eine der Gründerinnen und langjährige Geschäftsführerin von Radio AGORA, sowie die neu gewählte Obfrau des Verbands Freier Radios Österreich (VFRÖ)  – Angelika Hödl zu uns ins Studio eingeladen und sprechen mit ihr über die Geschichte und Gegenwart des Radios AGORA, sowie über die Rolle der freien Radios für die feministischen Initiativen in den letzten Jahren und darüber, wie sie persönlich diese Zeiten als Frau an der Spitze einer Radiostation erlebt hat. Wir diskutieren auch darüber,  was es für uns den freien Sendungsmacherinen bedeutet, Radio zu machen und welche Rolle spielt Radio AGORA in unserem Leben.

Verbringen sie diesen Abend mit uns!

Nachhören

Frauenvolksbegehren

6
Credits: Elena Smirnova

In dieser Ausgabe werden wir über den Frauenvolksbegehren sprechen. Heute wollen wir so vielen wie möglich Frauen unabhängig ihrer Herkunft eine Stimme geben und ihre Meinung zum Frauenvolksbegehren erfahren. Am 05.10.2018 haben wir dafür bei einer Ausstellungseröffnung  von Shohreh Kavehezhad im Büro des Projektgruppe Frauen im Klagenfurt die BesucherInnen befragt.

Weiterlesen „Frauenvolksbegehren“

Bildung, Lehre, Arbeitsmarkt

5
Credits: Elena Smirnova

In dieser Ausgabe werden wir über die Rolle der Bildung und Ausbildung und damit auch zur Integration am Arbeitsmarkt für AsylwerberInnen sprechen.

Seit dem Jahr 2012 wurde es den AsylwerberInnen erlaubt, eine Lehre in Mangelberufen zu machen. Damit wurde eine Möglichkeit für Unternehmen geschaffen, dringend benötigte Lehrlinge als Fachkräfte auszubilden. Nun will die Bundesregierung AsylwerberInnen den Zugang zur Lehre verbieten. Das führt dazu, dass die österreichische Wirtschaftstreibende wichtige Fachkräfte und AsylwerberInnen ihren Zugang zu Bildung und Ausbildung und damit auch zur Integration am Arbeitsmarkt verlieren. Davon sind besonders die jungen Asylwerberinnen betroffen, da diese viel mehr Unterstützung benötigen, um ihren Weg ins Arbeitsleben zu finden. Diese Initiative der Beundesregierung wird nich nur von der Opposition, sondern auch von Hilfsorganisationen kritisiert.

Weiterlesen „Bildung, Lehre, Arbeitsmarkt“

Der Krieg hat kein weibliches Gesicht

4
Credits: Elena Smirnova

In dieser Ausgabe werden wir über die weibliche Geschichte des Krieges sprechen.

Swetlana Alexijewitsch, weißrussische Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin für Literatur, schreibt in ihrem Buch „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“: „Alles, was wir über den Krieg wissen, haben uns Männer erzählt. Wir sind Gefangene der „männlichen“ Vorstellungen und der „männlichen“ Empfindungen. „Männlicher“ Worte. „Die Frauen schweigen und wenn sie einmal darüber reden, dann erzählen sie nicht ihren eigenen Krieg, sondern einen fremden. Passen sich einer ihnen fremden Sprache an – dem festgeschriebenen männlichen Kanon. Nur zu Hause oder im Kreis ihrer Frontfreundinnen weinen sie und erzählen von einem Krieg, der das Herz stocken lässt. Man wird innerlich ganz still – was man da erfährt, ist nichts Entlegenes und Vergangenes, das sind Erkenntnisse über den Menschen, die immer vonnöten sind. Der „weibliche“ Krieg hat seine eigenen Farben und Gerüche, seine eigenen Empfindungen und seinen Raum für Gefühle. Seine eigenen Worte. Natürlich fragt man sich sofort: Warum? Warum haben die Frauen, die doch ihren Platz in einer ursprünglich absoluten Männerwelt behaupteten, ihre Geschichte nicht behauptet? Ihre Worte und ihre Gefühle? Sie haben sich selbst nicht vertraut. Sich nicht anvertraut. Eine ganze Welt blieb uns verborgen. Ein separater weiblicher Kontinent. Aber was hindert uns, dort einzudringen? Dorthin vorzudringen und zuzuhören?“ fragt Alexijewitsch in ihrem Buch.

Weiterlesen „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“