Femi(ni)zid – Der längste Krieg

OBRVienna 2016 (c) Andrea Peller
OBRVienna 2016 (c) Andrea Peller

Am letzten Tag der Kampagne #16D – 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wollen wir mit euch über den längsten Krieg in der Geschichte der Menschheit reden – über die Pandemie der Gewalt an Frauen.

Im Zeitraum der Kampagne zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) und dem Internationalen Tag für Menschenrechte (10. Dezember), finden auf der ganzen Welt Aktionen statt und Fraueninitiativen nützen diesen Zeitraum, um auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben aufmerksam zu machen.

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20 Jahre Radio AGORA. Eine feministische Perspektive

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Credits: Elena Smirnova

Diese Ausgabe werden wir einem besonders wichtigen Anlass widmen – Radio AGORA wird 20 Jahre alt und unser ganzes Team wünscht Radio AGORA alles Gute zum Geburtstag!

Wir haben eine der Gründerinnen und langjährige Geschäftsführerin von Radio AGORA, sowie die neu gewählte Obfrau des Verbands Freier Radios Österreich (VFRÖ)  – Angelika Hödl zu uns ins Studio eingeladen und sprechen mit ihr über die Geschichte und Gegenwart des Radios AGORA, sowie über die Rolle der freien Radios für die feministischen Initiativen in den letzten Jahren und darüber, wie sie persönlich diese Zeiten als Frau an der Spitze einer Radiostation erlebt hat. Wir diskutieren auch darüber,  was es für uns den freien Sendungsmacherinen bedeutet, Radio zu machen und welche Rolle spielt Radio AGORA in unserem Leben.

Verbringen sie diesen Abend mit uns!

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Frauenvolksbegehren

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Credits: Elena Smirnova

In dieser Ausgabe werden wir über den Frauenvolksbegehren sprechen. Heute wollen wir so vielen wie möglich Frauen unabhängig ihrer Herkunft eine Stimme geben und ihre Meinung zum Frauenvolksbegehren erfahren. Am 05.10.2018 haben wir dafür bei einer Ausstellungseröffnung  von Shohreh Kavehezhad im Büro des Projektgruppe Frauen im Klagenfurt die BesucherInnen befragt.

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Bildung, Lehre, Arbeitsmarkt

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Credits: Elena Smirnova

In dieser Ausgabe werden wir über die Rolle der Bildung und Ausbildung und damit auch zur Integration am Arbeitsmarkt für AsylwerberInnen sprechen.

Seit dem Jahr 2012 wurde es den AsylwerberInnen erlaubt, eine Lehre in Mangelberufen zu machen. Damit wurde eine Möglichkeit für Unternehmen geschaffen, dringend benötigte Lehrlinge als Fachkräfte auszubilden. Nun will die Bundesregierung AsylwerberInnen den Zugang zur Lehre verbieten. Das führt dazu, dass die österreichische Wirtschaftstreibende wichtige Fachkräfte und AsylwerberInnen ihren Zugang zu Bildung und Ausbildung und damit auch zur Integration am Arbeitsmarkt verlieren. Davon sind besonders die jungen Asylwerberinnen betroffen, da diese viel mehr Unterstützung benötigen, um ihren Weg ins Arbeitsleben zu finden. Diese Initiative der Beundesregierung wird nich nur von der Opposition, sondern auch von Hilfsorganisationen kritisiert.

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Der Krieg hat kein weibliches Gesicht

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Credits: Elena Smirnova

In dieser Ausgabe werden wir über die weibliche Geschichte des Krieges sprechen.

Swetlana Alexijewitsch, weißrussische Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin für Literatur, schreibt in ihrem Buch „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“: „Alles, was wir über den Krieg wissen, haben uns Männer erzählt. Wir sind Gefangene der „männlichen“ Vorstellungen und der „männlichen“ Empfindungen. „Männlicher“ Worte. „Die Frauen schweigen und wenn sie einmal darüber reden, dann erzählen sie nicht ihren eigenen Krieg, sondern einen fremden. Passen sich einer ihnen fremden Sprache an – dem festgeschriebenen männlichen Kanon. Nur zu Hause oder im Kreis ihrer Frontfreundinnen weinen sie und erzählen von einem Krieg, der das Herz stocken lässt. Man wird innerlich ganz still – was man da erfährt, ist nichts Entlegenes und Vergangenes, das sind Erkenntnisse über den Menschen, die immer vonnöten sind. Der „weibliche“ Krieg hat seine eigenen Farben und Gerüche, seine eigenen Empfindungen und seinen Raum für Gefühle. Seine eigenen Worte. Natürlich fragt man sich sofort: Warum? Warum haben die Frauen, die doch ihren Platz in einer ursprünglich absoluten Männerwelt behaupteten, ihre Geschichte nicht behauptet? Ihre Worte und ihre Gefühle? Sie haben sich selbst nicht vertraut. Sich nicht anvertraut. Eine ganze Welt blieb uns verborgen. Ein separater weiblicher Kontinent. Aber was hindert uns, dort einzudringen? Dorthin vorzudringen und zuzuhören?“ fragt Alexijewitsch in ihrem Buch.

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Integration – Ab wann ist man endlich ein_e Österreicher_in?

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Credits: Elena Smirnova


In dieser Ausgabe werden wir uns dem Thema der Integration widmen.

Vor einigen Wochen wurde Alma Zadic, die Nationalratsabgeordnete von der Liste Pilz, währen ihre Rede zur Causa BVT durch untergriffige Zwischenrufe gestört. Die aus Bosnien stammende Zadic sprach in ihrer Rede über den Schutz der Geheimdienst-Beamten und wurde laut Protokoll vom Zwischenruf „Sie sind nicht in Bosnien! Verwechseln Sie das nicht!“ und „Alma, bei mir bist du sicher!“, der von ÖVP-Mandatar Johann Rädler stammt, unterbrochen.  Weiterlesen „Integration – Ab wann ist man endlich ein_e Österreicher_in?“

Selbstbestimmtes Leben

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Credits: Elena Smirnova

Am 11.06.2018 um 19:00 Uhr ist es wieder Zeit für die nächste Ausgabe unserer Sendung „Subject Woman. Frauenperspektiven aus aller Welt“. In dieser Ausgabe werden wir uns dem Thema des selbstbestimmten Lebens widmen. Uns interessiert vor allem, welche Aspekte der Selbstbestimmung es neben der beruflichen und finanziellen Selbstbestimmung gibt? Was verstehen wir darunter und was benötigt eine Frau, um ein selbstbestimmtes und freies Leben führen zu können? Welche Rolle spielen dabei gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen, Bildung und Selbsterkenntnis?  Weiterlesen „Selbstbestimmtes Leben“